Familie Steinkamp - Aller Anfang ist schwer

Hier sind Siri Geschichten gepostet
AbonnentenAbonnenten: 0
LesezeichenLesezeichen: 0
Zugriffe: 1017

Familie Steinkamp - Aller Anfang ist schwer

Beitrag#1von broken heart shipper » 19. Apr 2009 17:36

Familie Steinkamp - Aller Anfang ist schwer



Simone lief wütend durch die Innenstadt Essens. Sie hatte sich mit ihrer Mutter gestritten – mal wieder! Diesmal war es um Markus gegangen. Markus war Simones Exfreund und sie weigerte sich, sehr zum Bedauern ihrer Mutter, ihn noch einmal in ihre Nähe zu lassen. Frederike von Altenburg war da natürlich ganz anderer Meinung. So ein Versehen könne man doch verzeihen…sicher, dass was ihre Mutter dachte, was er getan hatte, weil sie ihm mal wieder mehr geglaubt hatte als ihrer eigenen Tochter konnte man auch verzeihen. Aber am Geburtstag der eigenen Freundin mit einer anderen rumzumachen – das konnte und wollte Simone ihm beim besten Willen niemals im Leben verzeihen! Außerdem hatte sie ihn noch nicht mal richtig geliebt, dass musste sich Simone eingestehen. Sie hatte wahrscheinlich einfach nur keinen Stress mit ihrer Mutter gewollt und war deshalb mit ihm zusammengekommen…
Langsam taten Simones Füße weh. Sie war nun schon fast 1 ½ Stunden unterwegs und musste wahrscheinlich bald ganz Essen durchquert haben und das mehrer Male. Und plötzlich passierte etwas, was ihre Wut nur noch steigerte. Jemand knallte volle Kanne mit ihr zusammen, so dass sie ins Taumeln geriet. „Können Sie nicht aufpassen?“, schrie sie.
„Wer ist denn in wen hier reingerannt?“, fragte der junge Mann belustigt, „Reg dich mal nicht so auf!“ Simone musterte ihn wütend. Wie konnte es dieser aufgeblasene…
„Ich weiß genau was du denkst!“, meinte er.
„Ich würde Sie doch bitten mich nicht zu duzen!“, sagte Simone immer noch gereizt.
„Wie alt bist du?“, fragte er spöttisch, „Das man dich siezen soll? 16, 17?“
„19“, sagte Simone kühl, „Wie wäre es mit einer Entschuldigung! Sie hätten mich fast über den Haufen gerannt!“
„Soso 19…sag mal bist du nicht die kleine von Altenburg?“, stellte er grinsend fest.
„Und wenn schon!“
„Schreib mir mal deine Nummer auf!“
„Sagen Sie mal spinnen Sie? Ich weiß ja noch nicht mal wer Sie sind! Außerdem warte ich immer noch auf ihre Entschuldigung!“
„Richard Steinkamp!“, sagte er sofort, „Also gibst du mir deine Nummer? Vielleicht entschuldige ich mich dann.“
„Vergessen Sie es!“
Sie lief wütend an ihm vorbei.
„Das Kleid steht dir übrigens enorm gut!“, rief er ihr hinterher, „Passt zu deinem Gesichtsausdruck! Falls du es dir anders überlegst…ich lauf fast jeden Tag hier lang!“
Simone erwiderte nichts, sondern machte sich auf den Weg nach Hause. So ein Schleimer würde ihr bestimmt jetzt nicht noch den ganzen Tag ruinieren. Wie unverschämt konnte ein Mensch eigentlich sein…

An der Villa angekommen ging Simone hoch in ihr Zimmer und schloss sich ein. Sie war immer noch ziemlich wütend. Da ging die Badtür auf…warum konnte sie auch nicht abschließen…
„Walter geh raus!“, sagte sie, „Wenn Susanne erfährt dass du wieder durch ihr Zimmer hier rein bist kriegt sie sowieso nen Anfall!“
„Oh sind wir heute wieder gereizt Schwesterherz!“ Walter lachte. „Was ist jetzt schon wieder passiert?“
„Mutter meint ich sollte Markus doch wieder als Freund nehmen, es sei ja so verzeihbar kein Geburtstagsgeschenk zu bringen…“
„Aber sie weiß nicht, was er wirklich gemacht hat, hab ich recht?“
„Ja, weil sie mir mal wieder nicht zugehört hat oder mir nicht glaubt, was weiß ich…“
„Wird schon wieder. Du kennst sie doch!“
Er nahm Simone in den Arm. „Hey wo kommt der Blaue Fleck an deinem Arm her?“
„Ach irgendein Idiot ist in der Stadt voll in mich reingerannt!“
„Wer?“
„Richard…Richard Steinkamp glaub ich heißt der. Keine Ahnung. Ist mir ehrlich gesagt auch egal. Der hat sich noch nicht mal bei mir entschuldigt!“
„Kein Wunder. Der Typ ist der größte Macho der Stadt…“
„Hat man gemerkt…“
„Wie?“
„Er hat mich nach meiner Nummer gefragt und in so nem komischen Unterton gemeint: Vielleicht entschuldige ich mich ja dann! Wie ich solche Leute hasse!“
„Kann dich gut verstehn!“
„Walter…“
„Ja Simone?“
„Warum passiert so was nur immer mir?“
„Keine Ahnung Schwesterchen, nicht den blassen Schimmer!“

Es klopfte an der Tür. „Nein!“, sagte Simone sofort.
„Schatz jetzt mach doch auf!“, meinet Frederike. „Hast du was gehört?“, fragte Simone ihren Bruder. Er schüttelte grinsend den Kopf.
„Simone!!!“
„Nein Mutter ich verzeihe Markus nicht und wenn du jetzt nichts anderes von mir willst, dann kannst du gerne wieder gehen!“ „Sofort!“, fügte sie hinzu.
„Das war ne klare Aussage…“, murmelte Walter beeindruckt.
Tatsächlich entfernten sich Schritte von Simones Tür um dann jedoch den gleichen Weg einzuschlagen wie Walter es vorhin getan hatte. Simone warf ein Kissen in Richtung durch, als die Aufging, doch Frederike fing es sicher. „Was willst du?“, fragte Simone genervt. „ Was soll das Theater Simone?“, fragte Frederike kühl, „Schatz. Komm runter, beruhig dich und überlegs dir noch mal!“
„Da gibt es nichts zu überlegen!“
„Also wirklich Simone! Nur weil er das Geschenk vergessen hat…“
„Er hat mich Tina Bauer rumgemacht!“, schrie Simone, „An meinem Geburtstag, bei mir zu Hause, in meinem Zimmer. Aber das willst du mir ja nicht glauben!“
„Ich habs doch gesehn Mutter…“, mischte sich Walter jetzt ein.
„Was ich…aber Markus hat auf mich immer einen so lieben Eindruck gemacht…“
„Ja hat er, weil seine Eltern ja auch nicht grad arm sind nicht?!“
„Das hat doch damit nichts zu tun…außerdem ist es doch gut, wenn dir ein Mann etwas bieten kann!“
„Vergiss es. Geh einfach ja? Ich will allein sein!“, sagte Simone. Fredrike legte das Kissen wieder aufs Bett und ging tatsächlich hinaus.
„Ich fühl mich jetzt irgendwie besser“, stellte sie fest. „Kann ich mir vorstellen“, sagte Walter, „Ich lass dich dann auch mal allein. Hab noch en Termin.“ Er küsste sie auf die Stirn.
„Wie heißt sie?“, grinste Simone. „Wer?“ „Das Mädchen mit dem du dich jetzt triffst. Wichtiger Termin…wohl eher Date oder?“
„Aurrellie“, meinte er knapp.
„Viel Spaß!“, flötete Simone.

Lust noch länger in ihrem Zimmer zu bleiben hatte Simone allerdings auch nicht mehr also ging sie wieder raus und streifte noch mal ziellos durch Essen. Wenig später wünschte sie sich allerdings dies nicht getan zu haben, denn sie lief prompt wieder diesem Richard Steinkamp über den Weg. „Na das ging aber schnell!“, grinste er.


„Was ging schnell“ sagte Simone schnippig.“Ach das du wieder hier bist hattest du Sehnsucht nach mir Frau von Altenbrug??“ „Nein das
hatte ich sicherlich nicht ich habe anderes im Kopf als mir
ihre blödes matscho gelabbere anzuhören.“ „Ach ja hast du das.
Bekomm ich jetzt deine nummer „
„Nein die bekommen sie immer noch nicht und warum duzen
sie mich die ganze Zeit das habe ich ihnen nicht Erlaubt Herr Steinkamp.“ „Frau von Altenburg nicht so Sturr.“ Simone ging
einfach nah ihm vorbei und ging Richtung Park weiter. „Warten Sie
doch Frau von Altenburg ich könnte ihnen ja zuhören vielleicht hilft
ihnen das ja.“ „ sie haben es geschaft mich zu Siezen.“ „Ja habe ich anscheint“ sagte Richard ernst. Simone setzte sich auf die Bank im Park.
Da kam Richard und setzte sich neben Simone und wollte mit ihr reden. „Kann ich ihnen irgendwie helfen“ fragte Richard SImone.
Simone antwortete: „Nein danke ich glaub mir kann niemand
helfen."
"Natürlich kann ihnen jemanden helfen erzählen sie mir von ihren Problemen vielleicht geht es ihnen besser" .sagte Richard.
Simone sagte:"Ja das ist schwirig zu erklären"und sie kennen
mich nicht
mal". Das ist ja wohl nicht das größte Problem ich möchte ihnen gern helfen sehen sich mich mal nicht als machoarsch.“ Simone war schon
etwas
verwirrt der Matschoarsch kann ja ganz vernünftig sein und nett sein dachte sie“ .Also erzählte Simone ihm die ganze Geschichte von
Markus und Tina und ihrer Mutter und das sie Markus garnicht liebt sie musste mit ihm eigentlich zusammen kommen wegen ihrer
Mutter sagte Simone.
Richard sagte nur:"Wow schrecklich so eine Mutter
das tut mir sehr leid für sie Frau von Altenburg kann ich ihnen
irgendwie helfen?" „Nein ich glaub das geht schlecht" sagte Simone mit einem kleinem Lächeln.
„Wissen sie was sie haben ein wunderschönes Lächeln
Frau von Altenburg.“
„Danke Herr Steinkamp.“ „Sind sie wirklich 19?“ .Simone entgegnete:
„Ja ich bin 19 Jahre werde bald 20“. „Achso ich dachte sie wäre viel Jünger. "danke sagte Simone". „Und wie alt sind sie wenn ich fragen darf?" „Ja dürfen sie ich bin 23 Jahre werde aber auch in
1 Monat 24“ sagte er. „Achso.“ Simone schaute plötzlich auf die Uhr und sah das es schon
7 Uhr war. Sie sagte: "Tut mir leid aber ich muss jetzt gehen sonst wird meine Mutter sehr sauer.“ „Natürlich Frau Steinkamp einen
Wunderschönen Abend ihnen noch!“ Dann drückte er ihr einen Zettel in die Hand mit seiner Handy Nummer.
Simone sah die Nummer und lächelte dann ging sie
zurück in die Villa.
In ihrem Zimmer dachte Simone nach sie fühlte sich schon besser irgendwie erleichtert sie hatte mit einem darüber geredet.
Eigentlich fand sie Herr Steinkamp gar nicht so schlecht. Nett war er ja, dachte Simone sich.
Dann ging sie schlafen es war schon spät da klopfte es an der Tür.
Es war Frederike. „Schlaf schön“ sagte sie. Simone sagte:" Ja ja du auch." Dann schlief sie ein.


Am nächsten Morgen wurde sie durch lautes Geschrei geweckt. „Und ob ich das tun werde Mutter!“, schrie Walter Frederike an. „Das wirst du nicht!“, schrie Frederike zurück. „Was ist denn hier los?“, fragte Simone verschlafen, als sie die Tür öffnete. „Mutter hat was gegen Aurrellie…“, meinte er nur. „Die ist ganz okay…“, meinte Simone zu Frederike. Sie hatte sie zwar noch nie kennen gelernt aber wenn es darum ging ihrem Bruder zu helfen…
„Französin…“, meinte Frederike, „Die hats doch nur auf das Erbe abgesehn, dass du irgendwann mal erhältst Junge!“ „Mach dir nichts draus Bruderherz. Mama denkt immer, dass alle es nur auf ihr Geld abgesehen hätten!“ Dann ging sie runter in die Küche um sich was zum Frühstück zu holen. „Frau Maier hat was leckeres im Salon vorbereitet Schatz!“, sagte Frederike. Widerwillig setzte sich Simone an den Esstisch und biss in ein Marmeladenbrötchen. Ihre Mutter würdigte sie keines Blickes. „Ach Simone. Was hab ich dir denn jetzt schon wieder getan?“
„Du glaubst mir nicht. Ist das etwa kein Grund?“
„Es tut mir leid. Markus hat wirklich einen sympathischen Eindruck gemacht.“
„Das Thema ist durch!“, sagte Simone kühl, „Ist schon gut Mutter!“

Simone stand auf und ging sich umziehen. Als sie in ihr Zimmer kam, stand Walter darin und grinste. „Das hätte ich wirklich nicht von dir gedacht Simönchen!“, schmunzelte er. „Was?“, fragte sie genervt. Er holte einen Zettel hinter seinem Rücken hervor. Simone wusste sofort, dass es der Zettel mit Richards Nummer war. „Gib ihn her Walter!“, sagte sie. „Meine Schwester und der Provinzgigolo…“. Er lachte.
„Gib sie her!“
„Läuft da was?“
„Nein es läuft nichts…“, antwortete Simone und verdrehte die Augen. „Er hat mir seine Nummer zugesteckt. Was ist daran so schlimm? Das macht der bei jeder zweiten…“
„Du hast den Zettel unter dein Kopfkissen gelegt, warum?“
„Damit nervige Brüder wie du sie nicht finden und mir gleich ein Verhältnis mit irgendjemandem andichten!“, sagte sie, „Muss mir demnächst ein besseres Versteck ausdenken…Walter bitte gib sie her!“
„Warum? Liegt dir doch was an ihm he?“
„Nein. Aber gib sie mir jetzt bitteeee!“
„Na gut!“ Er drückte ihr den Zettel in die Hand. „Du weißt doch, ich muss dich ab und zu mal ärgern. Danke übrigens noch mal für die Unterstützung vorhin!“
„Kein Problem!“, sagte sie, „Willst du mir beim Umziehn zuschaun oder hättest du die Güte für 5 Minuten den Raum zu verlassen?“

Aus den 5 Minuten war zwar eine viertel Stunde geworden und Walter hatte sich schon längst wieder auf den Weg zu Aurrellie gemacht, aber das machte Simone nichts aus.
Sie war viel mehr mit einem Kampf beschäftigt. Sie kämpfte mit ihrem Gewissen. Eigentlich hatte sie vorgehabt Richards Nummer gleich wegzuwerfen, aber andererseits wollte sie ihn mal anrufen, zum quatschen, nichts weiter. Was würde er aber von ihr denken, wenn sie es tatsächlich täte? Am Ende würde er wahrscheinlich noch davon ausgehen sie wolle etwas von ihm. Nein…lieber nicht…
Simone war furchtbar langweilig. Sie griff nach dem Zettel und wählte schließlich seine Nummer. Bevor er allerdings ranging legte sie schnell wieder auf.
So schwer konnte das doch nun wirklich nicht sein, schließlich wollte sie ja einfach nur mit jemandem quatschen.
Sie verließ das Haus und ging spazieren, vielleicht lief er ihr ja über den Weg. Das hoffte Simone jedenfalls. Ihr Wunsch blieb jedoch unerfüllt, so dass sie nach einer ¾ Stunde wieder in die Villa zurückkehrte.
„Schatz es gibt gleich Essen!“, sagte Frederike. „Okay“, rief Simone und setzte sich an den Tisch. „Wo ist eigentlich Papa?“, fragte sie interessiert. „Geschäftsreise“, meinte Frederike nur.
„Aha…“
Simone schlang hastig ihre Nudeln herunter und ging dann wieder hoch in ihr Zimmer.
Dort hielt sie es nur noch 10 Minuten aus, bis sie sich schließlich doch überwand und Richard Steinkamp anrief.
„Richi hier wer will was von mir?“, meldete dich eine Stimme. „H-hallo Herr Steinkamp!“
„Oh. Was kann ich für dich…sorry, Sie tun Frau von Altenburg?“ Seine Stimme hatte immer noch diesen spöttischen Unterton an sich.
„Ich wollte einfach nur mal anrufen. Oder wofür haben Sie mir ihre Nummer gegeben?“
„Schön! Und ahm…jetzt?“
„Wir können uns ja ein wenig unterhalten.“
„Ah die Madame will eine Konversation führen!“, stellte er fest und Simone wusste dass er grinste.
„War nur so ne Idee. Naja, dann will ich Sie nicht länger stören.“
„Sie stören nicht. Ich schlag vor wir treffen uns in einer halben Stunde im Café, da können wir uns dann…unterhalten.“
„Okay… aber nur wenn Sie wollen.“
„Hätte ich es sonst vorgeschlagen?“
„Gut. In einer halben Stunde.“

Simone legte auf. Sie ging runter. Da kam ihre Mutter und fragte: „Na und wo willst du hin?“
„Zu ner Freundin“, nuschelte Simone nur und ging los.
Am Café angekommen musste sie nur noch 5 Minuten warten bis Richard Steinkamp auch kam. Sie stand auf gab ihm die Hand und setzte sich wieder.
„Na brauchen Sie eine Seelentröster?“, fragte er.
„Für was?“
„Na für die Sache mit...wie hieß er noch gleich? Markus!“
„Ne…da bin ich drüber hinweg.“
„Und ihre Mutter?“
„Geht so.“
„Wenn das so ist!“
Er musterte sie mit einem Frechen grinsen.
„Was machen Sie eigentlich privat so?“, fragte Simone unbeeindruckt, „Hobbys meine ich.“
„Ach Motorrad fahren, in der Fabrik meines Vaters jobben…mit meinen Kumpels rumhängen…schöne Frauen umrennen…“
„Interessant.“, lächelte Simone.
„Und Sie?“, fragte er.
„Ach ich bin Eiskunstläuferin. Ich trainiere sehr viel, aber momentan stehen keine Wettkämpfe an, dass heißt ich kann ein bisschen Pause machen!“, antwortete sie, „Da staunen Sie nicht schlecht was?“
„Es geht so. Sagen Sie mal können wir uns vielleicht langsam duzen? Dieses Sie macht mich noch wahnsinnig, das lässt ein Gespräch so…unpersönlich wirken oder?“
Simone musste lachen, akzeptierte seinen Wunsch aber und meinte dann: „Okay, wenn DIR so viel daran liegt!“

Noch eine Weile unterhielten sich die beiden, dann verabschiedeten sie sich voneinander, machten aber für den nächsten Tag ein weiteres Treffen aus. Selbe Zeit, selber Ort.

Am Abend, als Simone nach Hause kam dachte sie noch mal über den Tag nach. Die Unterhaltung mit diesem Richard hatte wirklich Spaß gemacht. Sie freute sich schon auf den folgenden Tag.

Simone lag in ihrem Bett und musste als über Richard nachdenken. Er war sehr nett und hat ihr zugehört. Er war irgendwie
anders als die anderen. Er verstand sie. Er war zwar total matscho mäßig aber er hatte auch eine sehr nette Seite, die sie
sehr mochte ,wenn er ihr zuhörte und sie verstand das mochte Simone. Sie freute sich schon tierisch auf den morgigen Tag .
Der wird sicher sehr schön der nächste Tag .Es war so weit es war 9 Uhr morgens. Simone stand auf zog sich schick an, machte
sich die Haare ging runter frühstücken Frederike war schon in der Firma. Walter schaute die ganze Zeit auf Simone und sagte: „Na was
steht den heut an? Ein Date?“ „Nein kein Date“ sagte Simone. „Wie läuft es mit Aurrellie?“ „Lenk nicht vom Thema ab Schwesterchen.“
„Ja ist ja schon gut da gibts nichts zu erzählen Brüderchen.“ „Natürlich also er heißt Richard Steinkamp und weiter wie alt liebt er dich
oder du ihn?“ „Walter es ist gut. Nein ich lieb ihn nicht er mich auch nicht, kapiert?!“ Dann stand Simone auf und ging aus der Tür raus ins Kaffee.



Sie war eine viertel Stunde vor dem Treffen schon da sie war sehr aufgeregt. Simone musste nicht das Walter ihr gefolgt war. Er war neugierig
was seine kleine Schwester wohl tun würde und wo sie hinging da kam Richard mit einem Blumenstrauß gab Simone den Strauß sagte:
„Der ist für dich“ „Süß!“ Simone sagte danke und bedankte sich mit einem Kuss auf die Wange. Da sagte Walter zu sich selber: „Ich wusste es doch
sie trifft sich mit ihm!“ Und ging mit einem Lächeln wieder nach hause, weil er noch Aurrellie treffen wollte. Im Café setzten die beiden sich hin.
Richard fragte Simone: „Was willst du trinken?“ „Hm ich nehme eine Apfelschorle.“ „Oke ich nehm ein Bier“ sagte er zum Kellner.
Der Kellner nahm die Bestellung auf und machte die Getränke. Die beiden redeten eine Weile. Da fragte Richard Simone: „Wie viele Medallien hast du eigentlich schon gewonnen beim Eislaufen?“ Simone sagte: „Ach keine Ahnung bestimmt schon 2 Dutzend.“ „ schon so viele. Dann musst du ja eine sehr gute Eisläuferin sein.“ „Hm ja kann schon sein musste ja schließlich schon sehr, sehr viel trainieren dafür. „Ja das glaub ich dir aufs Wort sicher
sehr viel Arbeit so etwas.“ Da kamen die Getränke und die beiden Tranken ihr Getränk und erzählten sich noch Stunden lang von sich.



Nach 4 Stunden verabschiedete sich Simone von Richard und ging nach hause. In der Villa angekommen war Walter schon zuhause und sagte: „Na wie wars mit Richard Steinkamp?“ Simone sagte: „Wie, was, woher weißt du das?“ „Tja Schwesterchen ich weiß eben alles.“ „Du sagst es doch nicht
Mama ?!“ „Nein Simone so bin ich doch nicht ich verrate dich doch nicht.“ „Danke Brüderchen.“
Simone war heilfroh , dass Walter ihr versprochen hatte nichts zu sagen, denn selbst wenn sie nur mit Richard Steinkamp redete wäre es für ihre Mutter schon zu viel des guten. „Eine von Altenburg hat nichts mit einfachen Arbeitern zu tun!“, sagte sie immerzu worauf Simone meist nur antwortete: „Wenn du mit ihnen nichts zu tun haben willst, dann musst du alle deine Angestellten entlassen!“
Simone hatte sich Richard immer anders vorgestellt als er eigentlich war. Der Typ war gar nicht so eingebildet und angeberisch, nein eigentlich war er sehr nett und konnte gut zuhören. Klar – er wusste seinen Charme einzusetzen aber das machte ihn im Wesentlichen nur noch interessanter. Außerdem war er eine schöne Ablenkung von Markus. Dennoch… eine Beziehung mit ihm konnte sie sich unter keinen Umständen vorstellen, obwohl die Treffen wirklich Spaß machten!
„Wo ist meine Bluse???“, schrie Susanne und riss die Tür zu Simones Zimmer auf.
„Ich weiß nicht was du meinst Schwesterherz!“, flötete Simone, „Und wenn du jetzt bitte die Güte hättest zu verschwinden!“
„Ich weiß, dass du sie hast! Du nimmst sie immer Simone!!!“
„Ich hab sie aber diesmal nicht…durchwühl ruhig meinen Kleiderschrank aber danach räumst du auch wieder auf!“
Susanne blickte sie wütend an. „Simone das ist nicht lustig! Ich treff mich gleich mit Leonardo!“
„Dann wird sich dein perfekter Verlobter halt damit abfinden müssen, dass du dein Oberteil verschlampt hast! Und jetzt raus aus meinem Zimmer!“ „Ach ja…klopf doch das nächste Mal einfach an!“, fügte sie hinzu bevor sie die Tür schloss.

Sie atmete tief durch. Jetzt war es sicherer ihr Zimmer nicht zu verlassen, wenn ihre Schwester draußen tobte. Simone schüttelte den Kopf und lachte. Wenn er Susanne doch so liebte, würde er es auch aushalten sie einmal nicht in der Bluse zu sehen, die er ihr Geschenkt hatte. Langsam schien sich Susanne abzukühlen und man hörte nichts mehr von ihr.
Simone verließ ihr Zimmer und setzte sich raus in den Garten. Ihre Mutter setzte sich neben sie. „Schön heute nicht?“, lächelte sie. Simone nickte nur.
„Redest du nicht mehr mit mir?“
„Doch…schon…Susanne nervt…“
„Warum?“
„Ganz im ernst: Wenn Leonardo sie doch liebt wird er es einmal aushalten, wenn sie nicht diese gottverdammte Bluse trägt oder?“
„Eigentlich schon ja Simone!“
„Und Susanne macht jetzt sich und das gesamte Haus verrückt, weil sie die Bluse nicht findet. Und die soll wirklich reif genug sein um zu heiraten Mutter?“
Frederike musste lachen. „Denkst du denn du wärest reif genug?“
„Sicher wäre ich das!“ Simone grinste, „Ich mach mich nicht wegen einer blöden Bluse verrückt! Ich hab nur niemanden, den ich heiraten könnte…“
„Den findest du schon noch Schatz. Die Neumanns haben übrigens auch einen sehr netten Sohn!“
„Hab ich nicht gesagt keine Verkupplungsaktionen mehr Mutter!“, sagte Simone gereizt, „Die letzten gingen alle schief. Siehe Markus! Außerdem werd ich mir meinen Freund ja wohl selbst aussuchen können!“ Sie stand auf. „Tut mir leid Simone!“, sagte Frederike. „Das hat nichts mit dir zu tun, ich will einfach nur ein bisschen in die Stadt ja?!“

Und tatsächlich ging sie wieder in die Stadt. Sie lief ein bisschen, das lenkte ab. Da stieß sie wieder mit jemandem zusammen, aber diesmal nicht mit Richard Steinkamp sondern mit Markus! „Na kommst du grad von deiner neunen Freundin?“, fragte Simone wütend. „Welche neue Freundin?“
„Tina wer sonst? Oder hast du noch mit andern rumgeknutscht?“
„Nein ich…Simone das war doch nur ein kleiner Kuss!“
„Klar, kleiner Kuss. Nebenbei bemerkt, sie stand nur noch in Unterwäsche vor dir, aber nein es war nur ein kleiner Kuss!“ Sie hätte ihm am liebsten eine gescheuert, hielt sich aber zurück.
„Tut mir leid Simone!“, sagte er und ging einen Schritt auf sie zu, doch sie ging zurück.
„Zu spät ich kann nicht mehr mit dir zusammensein!“
„Aber warum nicht? Das kommt nie wieder vor!“
Simone überlegte verzweifelt was sie antworten sollte, da hörte sie jemanden sagen: „Hast du Simone nicht gehört?“ Es war Richard. „Was willst du denn jetzt?“, fragte Markus verwirrt, „Dich geht das Gespräch doch gar nichts an, wer bist du eigentlich?“
„Simone hat gesagt du sollst sie allein lassen! Mich geht das sehr wohl was an ich bin nämlich ihr neuer Freund also zisch ab!“ Er zog Simone demonstrativ zu sich und umfasste ihre Talje. Er grinste. Markuss Gesichtsausdruck war einfach zu göttlich, so dass Simone sich anstrengen musste ernst zu bleiben. „Beweist es mir!“, sagte er. „Sollen wir jetzt vor dir rummachen oder was?“, lachte Richard, „Ne so geschmacklos wie du sind wir nicht! Geh zu Tanja oder Tina oder wie se heißt!“, antwortete Richard, griff Simone Hand und ging mit ihr weg, in Richtung Café. Er schaute sich nach einiger Zeit um und ließ ihre Hand wieder los.
„Ich bin im richtigen Moment gekommen hä?“
Simone war immer noch sprachlos. „Hallo?“, fragte Richard vorsichtig.
„Ja…“, stotterte sie, „J-ja bist du…ahm dankeschön!“
„Du bist ganz schön rot!“, grinste er.
„Bin ich nicht!“, sagte Simone und schaute weg, „Das hat nur bis jetzt noch nie jemand für mich gemacht!“
„Echt es wollte noch niemand deinen Freund spielen? Die sind alle ganz schön dumm, bei so ner hübschen, intelligenten Frau wie dir!“
„Danke…“

„Es ist schon ein bisschen später. Soll ich dich nach Hause bringen?“, fragte er nach einer Stunde, die sie sich noch unterhalten hatten.
„Nein dankeschön. Ich find den Weg zur Villa glaub ich noch allein!“, antwortete sie freundlich und dann verabschiedeten sie sich voneinander.

Unterwegs traf sie auf (wie sollte es auch anders sein!) ihren Bruder. „Na wie wars mit deinem neuen Freund?“, lachte er. „Neuer Freund?“, fragte Simone. „Richard Steinkamp. Er hat doch vorhin gesagt ihr seit zusammen!“
„Wo du überall deine Ohren hast!“
Sie bogen um die Ecke und sahen auch schon die Villa.
„Also seit ihr jetzt zusammen oder nicht?“
„Nein sind wir nicht. Er hat mich nur vor Markus gerettet, der war nämlich dabei mir vorzuheucheln wie schlimm unsre Trennung doch für ihn ist!“
„Ah und sonst nichts weiter?“
„Nein sonst nichts weiter!“, meinte Simone genervt.
„Okay.“
„Dann müssen wir ja jetzt auch nicht weiter drüber sprechen nicht?!“, sagte sie und schloss die Tür auf.
Walter nickte nur und grinste dabei.

Nach dem Abendessen ging Simone hoch in ihr Zimmer und legte sich hin. Sie dachte an Richard. Er war eigentlich ein ziemlich guter Kumpel geworden, auch wenn sich die beiden erst so kurz kannten aber das was er heute getan hatte würde Simone ihm nie vergessen. Jetzt war sie Markus ein für allemal los.
Dann kam ihr aber ein böser Gedanke. Was war wenn er auf ihre Mutter treffen würde und sie nach Richard fragen würde? Sie würde bestimmt ausflippen, würde sie davon erfahren!
„Naja,…“, dachte Simone, „Und wenn dann sag einfach Markus spinnt!“, dachte sie.
Dann schlief sie ein.
Der nächste Morgen.
Simone erwachte. Sie hatte noch häufig an
Richard gedacht .Dann stand sie auf und ging ins Bad zog sich um
ging wieder in ihr Zimmer schaute auf ihr Handy. Sie sah die SmS
von Richard : "Hi Simone wie gehts? Hoffe dieser Markus hat dich nicht
weiter belästigt wünsche dir noch eine schönen Tag . Richard Steinkamp". Simone lass die sms fröhlich schrieb zurück: "Ja mir gehts super und selbst nein er hat sich zum glück nicht mehr gemeldet nochmals danke das du mir geholfen hast und einen schönen Tag .
deine Simone." Simone ging fröhlich nach unten zum Frühstückstisch.
Walter sagte: „Na Schwesterchen wie gehts?“ Simone: „Wunderbar warum ?“
„Nur so Schwesterchen das interessiert mich eben.“ „Achso Brüderchen
und was machen wir den heut so Walter?“ „Ach nichts Schwesterchen was du schon weißt.“ „Wie schon wieder wie alt ist sie eigentlich?“ „Sie ist 21 Jahre.“ Simone sagte: „Na dann du liebst sie also wirklich diese Aurrillie.“
„Ja Simone ich liebe meine Aurrellie überalles .ja und was ist mit dir Simone willst du jetzt keinen neuen Freund?“ Das weiß ich noch nicht Bruder.“ Da bekam Simone plötzlich noch eine Sms und sagte ich geh mal wieder hoch sie lass die sms dort stand drin: „Sehr schön das er sich nicht mehr gemeldet hat. Hast du heut Abend schon was vor?
Hoffendlich nicht hoffe du hast zeit wenn ja dann komm heute Abend zum Italiener um die Ecke um 19 Uhr. lg:Richard.“ Simone lächelte und überlegte sollte sie hingehen ,ja oder nein. Simone ging erst mal in die Eishalle und lief ein paar Runden auf dem Eis und überlegte stundenlang ob sie dort hingehen sollte .Dann schaute sie auf die Uhr . „Oh es ich schon 17 Uhr!“ Dann ging sie in die Villa und entschloss sich, das sie zum Italiener gehen würde. Sie zog sich ein schönes Kleid an und ging dann dort hin sie ging ins Restaurant. Richard saß schon dort und Simone ging zu ihm sagte: „Hi“ Er sagte: „Hi ich bin froh das du noch gekommen bist.“ Sie setzte sich hin. Er fragte: „Was willst du den trinken und essen?“ „Ahm ein Orangensaft und einmal Menü 7
dann nehme ich ein Kaffee und auch Menü 7.“ Nach einer viertel Stunde
kam das Essen und die beiden aßen. Richard schaute Simone zu wie sie aß, das sah so schön und elegant aus. Er sagte: „Du bist wunderschön Simone.“ „Vielen dank“, erwiderte Simone und wurde leicht rot.
„Und hast du schon einen neuen Freund in Aussicht nach diesem Markus?“, fragte Richard interessiert. „Nein“, antwortete Simone, „Bis jetzt noch nicht…warum hast du eigentlich keine Freundin?“ „Was wenn ich eine hätte?“, schmunzelte er, „Dir aber nur noch nichts von ihr erzählt hätte?“
„Oh sorry, das heißt du hast…“
„Nein ich bin momentan nicht in festen Händen. Lustig nur, dass jeder der mich trifft das sofort erkennt!“ Er lächelte. „Ich glaub ich mach einfach immer was falsch bei den Frauen“, sagte er dann, „Dass sie mich nur kurz als Freund haben wollen.“
„Mit wie vielen Frauen bist du schon hier essen gewesen?“
„Eigentlich mit fast allen meinen Freundinnen!“
„Siehst du schon der erste Fehler!“ Simone lachte.
„Warum?“, fragte Richard verwirrt.
„Wäre ich jetzt mit dir zusammen und du würdest mir das antworten, dann hätte ich dich
auf der Stelle sitzen lassen! So machst du einer Frau keine Komplimente aber Frauen wollen nun mal Komplimente hören. Wenn dir das nächste Mal eine Frau diese Frage stellt, dann sagst du ihr, dass sie die erste ist, die die Ehre hat mit dir in dieses schicke Ambiente zugehen!“
„Und das soll wirklich helfen?“
„Ja, dann fühlt sie sich als etwas besonderes!“ Simone aß weiter und betrachtete ihn dabei. Er schaute immer noch ganz verdutzt.
„Hast du noch mehr so gute Tipps für mich?“, fragte er. - „Vielleicht ein andermal.“

Bald waren sie fertig mit dem Essen und unterhielten sich noch eine Weile. Simone blickte auf die Uhr. „Schon spät…“, sagte sie. „Willst du nach Hause?“, fragte Richard. „Nein ich bleib noch ein bisschen. Mit 19 werd ich schon auf mich aufpassen können oder?“
Richard musste grinsen. „Was?“, fragte Simone. „Das find ich so toll an dir!“, antwortete er, „Dass du nicht so bist wie man es von einer Tochter aus reichem Hause erwartet.“
„Was erwartete man denn von einer…Tochter aus reichem Hause?“
„Du bist nicht eingebildet, du bleibst auf den Boden, tust was du willst und benimmst dich nicht wie ein Schoßhündchen der Hausherren. Du bist selbstbewusst und ehrlich. Außerdem behandelst du alle Leute gleich und du bist nicht sooo zickig wie andere. So was findet man nicht oft. Dein zukünftiger Freund weiß das hoffentlich zu schätzen!“
Simone errötete. „So was hat mir bis jetzt noch nie jemand gesagt!“, dachte sie. „Und wenn nicht“, fügte Richard hinzu, „Wenn dich irgendein Kerl verletzen sollte, dann kriegt er es mit mir zu tun!“ Sein Blick enthielt auf einmal wieder diesen Ergeiz, Leidenschaft. Simone hätte darin versinken können, es war so faszinierend. „Dann…weiß ich ja wen ich rufen muss, wenn ich mal in Gefahr bin!“, murmelte sie. Plötzlich bekam Simone eine Sms von Walter. „Mama tickt bald aus, wenn du nicht kommst…“ hatte er geschrieben. „Jetzt muss ich trotzdem wie ein Schoßhündchen sein“, lächelte sie, „Ich muss heim es gibt irgendwas wichtiges!“
„Ich begleite dich ja?“
„Okay, aber nur bis ans Tor. Meine Mutter ist heute eh schon gereizt genug!“ Richard bezahlte und die beiden gingen los. „Ich hab auf meiner Liste was ich alles an die mag noch was vergessen vorhin!“, sagte er. „Was denn?“
„Du bist natürlich schön und brauchst nicht tonnenweise Schminke und ein schönes Lächeln zu haben!“

Simone war froh, dass es schon dunkel war, sonst hätte man ihr glühend rotes Gesicht gesehen. Es waren nur noch ein paar Meter, dann standen die beiden vor dem Tor. „Danke für den schönen Abend!“, sagte Simone und reichte ihm die Hand um sich zu verabschieden. „Ich muss dir danken!“, sagte er, griff die Hand und zog sie ein bisschen näher zu sich. Die beiden sahen sich in die Augen, Simone fühlte sich, als wären ihre Knie aus Butter und würden gleich dahinschmelzen. Sie schloss ihre Augen. Sekunden später konnte sie Richards Lippen auf den ihren schmecken. Der Kuss war wunderschön, sie wünschte die Zeit anhalten zu können um den Moment des Abschieds noch ein bisschen hinauszögern zu können. Irgendwann lösten sich die beiden wieder voneinander. Richard schaute verunsichert, als Simone kein Wort sagte sondern einfach nur verwirrt in sein Gesicht blickte. „Ahm…ist ein Kuss dach dem ersten Date auch falsch?“, fragte er. „N-nein gar nicht!“, antwortete sie leise.
Dann lächelte sie. Sie hielt immernoch seine Hand fest. Er strich ihr übers Haar.

„Ich werd dann mal…“, setzte er an. Im selben Moment ertönte eine kühle Stimme hinter den beiden: „Lassen sie sofort meine Tochter in Ruhe!“
„Mutter!“, sagte Simone erschrocken. Die beiden ließen blitzartig ihre Hände los. „Verschwinden Sie von meinem Grundstück!“, sagte Frederike wütend. „Geh!“, flüsterte Simone so dass es ihre Mutter nicht hören konnte, „Ich schreib dir ja?“ Er nickte und ging danach schnell.
„Mutter spar dir deine Predigt!“, sagte Simone gleich, „Das geht bei mir ins eine Ohr rein und aus dem andern gleich wieder raus!“
Sie ging in die Villa. Frederike eilte ihr hinterher. „Das ist jetzt nicht dein erst Kind!“, sagte sie, „Dieser Arbeitersohn!“ „Gib dir keine Mühe. Ich sagte doch ich kann nichts hören!“, meinte Simone und ging die Treppe hoch. „Simone!“, schrie ihre Mutter, „Du kommst auf der Stelle wieder runter!“
„Was ist denn hier schon wieder los?“, fragte Walter. „Ach nichts. Mama regt sich nur mal wieder wegen nichts und wieder nichts auf.“, antwortete Simone. „Heißt dieses nichts vielleicht Richard Steinkamp?“, grinste er. „Schon möglich!“, sagte Simone, „Komm wir gehen in mein Zimmer dann erklär ichs dir!“
Sie schloss die Tür ab und beide ließen sich nebeneinander aus Simones Bett fallen.

Simone erzählte ihm was alles passiert war. Sie strahlte übers ganze Gesicht als sie zu dem Kuss kam. „Ich freu mich für dich! Du hast anscheinend eine Glücksgriff gemacht!“, sagte Walter. „Ja ja, aber am Anfang erzählst du mir noch was von wegen größter Macho der Stadt!“, lachte sie. „Hey, ich bin dein großer Bruder. Muss ich dich beschützen oder was?“ Er musste ebenfalls lachen.
„Jetzt gibt’s nur noch ein Problem…Mama!“, sagte Simone und verzog ihr Gesicht. „hey lachen!“, sagte Walter und kitzelte seine Schwester durch, „Das bekommen wir auch noch hin Simone. Wir lassen uns was einfallen!“
„Okay.“ Sie holte ihr Handy raus, „Und jetzt gute Nacht, ich muss noch jemandem schreiben.“
„Richard?“, schmunzelte er. –„Das geht dich so was von gar nichts an!“, lächelte Simone. Walter ging in sein Zimmer und Simone schrieb: „Sorry wegen vorhin. Der Abend war wunderschön! Wollen wir uns morgen wieder treffen. Vielleicht im Café? Schreib so schnell du kannst, halte es sonst nicht mehr aus. Deine Simone“
Simone hätte vor Glück losschreien können. An den nächsten Morgen mit ihrer Mutter wollte sie noch gar nicht denken, sondern einfach nur noch mal den Abend an sich vorbeischweifen lassen.


Simone war eingeschlafen und hatte gar nicht mehr auf ihr Handy geachtet. Umso mehr freute sie sich, als sie am nächsten Morgen las, was Richard ihr zurück geschrieben hatte.
„Freue mich auf morgen!“, stand da, „Um 4 im Café. Dein Richard.“
An so einen Weckruf am Morgen könnte man sich doch glatt gewöhnen. Sie stand auf und wollte runter in den Salon. Auf diesem Weg begegnete sie ihrer Mutter. „Du hast heute Mittag Training!“, sagte sie. „Wann heute Mittag?“
„Von 3 bis 7, du musst in Form bleiben!“
„4 Stunden spinnst du?!“
„Nicht in diesem Ton und nein ich spinne nicht.“
„Es geht aber heute Nachmittag nicht!“, sagte Simone stur.
„Warum sollte es nicht gehen?“ fragte Frederike gleichgültig.
„Ich bin verabredet!“
„Tja jetzt nicht mehr! Das war eine klare Ansage!“
Simone blickte sie wütend an. „Das machst du mit Absicht!“, presste sie gereizt heraus.
„Du, ich nehme an keinen Meisterschaften Teil, aber du!“
„Demnächst finden doch gar keine Wettkämpfe statt. Ich geh heute Mittag nicht aufs Eis!“
„Und ob du das wirst! Im übrigen. Ich wünsche sowieso keinen Kontakt mit diesem Steinkamp!“
„Woher weißt du das jetzt schon wieder?“
„Dass das gestern Richard Steinkamp war? Ich bin nicht blind…“
Simone war immer noch sauer. Sie würde sich ihre Verabredung nicht vermasseln lassen, und wenn sie nur eine ¾ Stunde aufs Eis ging und dann ihre Sachen packte und ging!
„Gut dann eben heute Mittag Training!“, sagte sie.
„So gefällt mir das Simone. Du wirst vernünftig!“ Sie gab ihr einen Kuss auf die Stirn und ging dann weiter. Simone hätte vor Wut schreien können. Sie rannte in das Zimmer ihres Bruders.
„Das glaub ich einfach nicht Walter, ich glaub es nicht!“, meinte sie.
„Was glaubst du nicht?“
„Kann die Frau hellsehn oder was? Genau zu der Zeit, in der ich mich mit Richard verabredet habe setzt sie ein Training an. Über 4 Stunden, die hat sie doch nicht mehr alle!“
„Was für ne Erkenntnis!“, sagte er gelangweilt, „Hast du Susanne gesehen?“
„Nein. Die wird mal wieder nicht zu trennen sein von…Leonardo..ha…..“ Simone tat so als würde sie in Ohnmacht fallen, „Man kanns auch übertreiben. Es kommt mir manchmal vor als wäre sie sein Schoßhündchen. Aber dagegen sagt Mama natürlich nichts!“
„Er ist der Sohn eines Lords Simone. Du glaubst doch nicht im Ernst, dass sie da was sagt, auch wenn Susanne nur alle paar Tage hier auftaucht. Außerdem ist sie ja auch schon 23…“, sagte er.
„Mich sperrt Mutter hier ein biss ich 30 bin glaub mir!“, sagte Simone genervt, „Es sei denn ich hab bis dahin auch einen Lord kennengelernt!“
„Geht alles vorbei Schwesterchen!“, sagte Walter, dann schaute er auf die Uhr. „Muss los. Termine!“
„Viel Spaß mit Aurrellie!“, flötete Simone, „Ich hau heut Mittag glaub ich schon früher vom Training ab. Ist mir doch egal!“
„Tu das!“, meinte Walter bevor er ging.

Wie versprochen ging Simone am Nachmittag aufs Eis, allerdings nicht mit der Absicht lange zu bleiben. Sie kam schon um viertel vor 3 und war heilfroh, dass ihre Trainerin auch schon da war und sagte gleich: „Ich bleib eine Stunde.“
„Das glaub ich nicht Simone!“, erwiderte diese. „Es ist aber mit meiner Mutter abgesprochen!“
„So? Eben sagte sie mir noch ich soll mit dir die 4 Stunden durchziehen. Mit kleinen Pausen versteht sich!“
„Ich kann aber nur eine Stunde!“, meinte sie energisch.
„Sei nicht so hektisch was ist denn los?“
„Ich bin verabredet Julia. Die 4 Stunden hat meine Mutter nur angesetzt damit ich da nicht hin kann. Lass mich früher weg ja? Bitte!“, bettelte sie.
„Ich bekomm Ärger wenn ich dich früher weglasse Simone!“, murmelte sie.
„Bitte!!!!“ „Wenn Mutter dich anmacht deswegen, dann sag ich ihr halt, dass ich dir abgehauen bin. Ich bin streit mit ihr gewohnt!“, sagte sie.
„Also okay. 2 Stunden!“
Simone war zwar immer noch nicht zufrieden aber dann antwortete sie: „Besser als nichts. Ich muss nur grad noch kurz ne Sms abschicken!“
Sie schrieb Richard, dass sie sich erst um 5 mit ihm treffen konnte, dann begann sie ihr Training.

Es lief großartig, also eigentlich wie immer. Bald, nachdem Simone ihre Kür zum 5. Mal fehlerfrei gelaufen war, wusste Julia schon nicht mehr, was sie noch mit ihr üben sollte.
Also entschlossen sich die beiden die letzten 60minuten mit Trockenübungen im Ballettraum zu verbringen. Also perfektionierte Simone in der Zeit noch mal ihre Piourretten. „Noch 30 Minuten!“, meinte Julia nach einem Blick auf die Uhr, „Komm schon hau ab. Wenn deine Mutter fragt sag ich ihr wie es ist. Wir haben einfach nichts mehr, was wir üben können!“
„Danke!“, strahlte Simone und umarmte sie stürmisch. Dann ging sie zu den Umkleiden und zog sich für ihre Verabredung um. Heute trug sie schwarzweiß. Das Kleid hatte sie sich erst vor zwei Wochen gekauft. Noch ein letzter Blick in den Spiegel, danach ging sie in Richtung Café. Zu ihrer Verwunderung saß Richard allerdings schon dort, als sie kam. Es war doch noch eine viertel Stunde Zeit…
„Hast du meine Nachricht nicht bekommen?“, fragte sie verwundert. „Doch hab ich! Na konntest du dich noch früher loseisen?“, antwortete er. Die beiden gaben sich eine flüchtigen Kuss, sie wussten beide nicht, was sie machen sollten. Simone wurde rot. Richard lächelte nur. „Sag mal das gestern Abend“, meinte Simone nach kurzer Stille, „Was heißt das jetzt genau? Für uns beide mein ich.“
„Ich mag dich. Sehr!“, sagte Richard und schaute weg, doch Simone konnte sehen, dass er genauso rot wie sie selbst war. Richard sagte: „Simone ich muss dir was sagen. Ich hab mich in dich verliebt. Du bist du
wunderschön ich hab noch nie so eine wunderschöne Frau in meinem Leben gesehen
Simone du bist bezaubernd. Und ich weiß was du denkst ich würde dich nur
verarschen ich bin der Matscho der ganzen Stadt .Aber Simone ich Liebe dich sehr!“
Simone konnte nicht fassen er empfand das gleiche für sie. Sie wusste nicht was sie sagen
sollte .Simone war gerührt von seinem Geständnis. Sie sagte nur: „Ich Dich auch.“ Dann
Kamen die zwei sich immer näher und küssten sich Simone schloss die Augen und
genoss die Sekunden . Sie wünschte sich die Zeit würde stehen bleiben . Nach einer
Ewigkeit ließen die beiden sich los und schauten sich leidenschaftlich in die Augen.
Simone sagte: “Sind wir jetzt so richtig zusammen?“. „Ja das sind wir doch oder?“
Er gab ihr einen Kuss und wollte, damit ja sagen. „Aber meine Mutter darf davon nichts
mitbekommen. Sonst hab ich Hausarrest bis ich 30 bin“ sagte Simone. „Also das würde
ich nicht zulassen Simone ich würds nicht mal einen Tag ohne dich aushalten!
Ich hatte schon die Nacht Sehnsucht nach dir! Außerdem…du bist erwachsen, sie kann dir kein Hausarrest geben!“ – „Doch glaub mir, das kann sie!“ Simone und gab ihr noch einen
zärtlichen Kuss den sie erwiderte und sagte ich musste auch als an unser Treffen
denken und an dich!“ gab ihm noch ein Kuss. Die beiden saßen auf der Bank
des Restaurants und saßen Arm in Arm dort und küssten sie sich. Nach 3 Stunden schaute Simone auf die Uhr und sah das es schon 9 Uhr war. „Oh ich muss jetzt nachhause!“ sagte sie und gab ihm
einen Abschiedskuss. Er erwiderte: „Pass auf dich auf süße!“
Dann ging Simone zurück
in die Villa. Dort angekommen wartete Frederike schon auf Simone. Sie sagte: “Wo warst du Simone?“ Mit einem bitteren Ton sagte sie dies. „Mutter tut mir leid ich war bei Sissile.
Wir waren noch weg und ich bin 19, da werde ich doch wohl länger als bis 9 bei meiner Freundin bleiben dürfen!“
„Achso so ist das du warst bei Sissile. Dann kann sie ja wohl bestätigen das du bei ihr
warst!“ Simone wusste nicht was sie sagten sollte aber Sissile würde sie sicherlich decken.
Frederike rief sie an und diese bestätigte ihr, dass Simone angeblich bei ihr war. Damit war Frederike mit dem Thema durch. Dann ging Simone nach oben schlafen, plötzlich bekam sie eine Sms von Richard. Dort stand drin:“ Schlaf schön Mönchen ich liebe dich.“
Simone lächelte und schrieb zurück: Ich dich auch. Bis dann.“ Dann schlief sie nach einer
Weile ein.



„Sissile“, lachte Walter , als er Simone am nächsten Morgen aus dem Bett holte, „Man hast du ein Glück, dass du so gute Freundinnen hast!“ „Dir werd ich noch einmal mit Aurrellie helfen!“, brummte Simone und zog sie die Decke wieder über den Kopf, „Lass mich weiterschlafen!“
„Geht nicht!“, antwortete er genervt.
„Warum nicht?“
„Susanne bringt heute ihren tollen komischen Lord mit und Mutter will, dass wir alle da sind.“
„Der war doch jetzt schon so oft hier. Kennt der uns etwa nicht oder wie?“
Simone stand mürrisch auf und griff sich ein Kleid aus dem Schrank, das sie dann anzog.
„Wie seh ich aus?“, fragte sie, wobei ihr die Augen schon wieder fast zufielen.
„Gut genug für Leonardo!“, meinte Walter, „Aber nachher musst du dich umziehen!“
„Warum das denn wieder?“ fragte Simone gereizt, sie wollte am liebsten einfach nur weiterschlafen.
„Ich nehme an du triffst dich nachher wieder mit Richard? Wann kommt ihr eigentlich endlich zusammen?“, fragte er. Simone grinste. „Sind wir schon!“, lachte sie.
„Seit wann?“
„Gestern Abend. Kann ich die Kette hierzu anziehen?“
Walter hob seine Schwester hoch und wirbelte sie durch die Luft. „Wahnsinn Schwesterherz, warum erzählst du mir das nicht?“ „Hab ich doch eben!“, antwortete sie, „Also kann ich die Kette anziehn?“

Nachdem sie noch ein wenig herumgealbert hatten gingen die beiden runter, setzten sich an den Tisch und warteten auf ihre Mutter, ihre Schwester und deren Anhängsel.
Nach ein paar Minuten kamen sie auch schon und ein totlangweiliger Tag begann.
Vor allem besprachen sie die Hochzeitsfeier, wobei man mit „sie“ nur Frederike und Susanne samt ihrem Verlobten bezeichnen konnte. „Wir könnten jetzt auch verschwinden, es würde niemand merken!“, flüsterte Simone. „Wie schön es doch wäre…“, flüsterte Walter zurück, „Wir könnens ja mal versuchen.“ Simone musste sich das Lachen verkneifen.
Irgendwann gegen Mittag versuchten sie es dann doch, aber sie wurden wie befürchtet von Frederike aufgehalten.
„Wo wollt ihr hin?“, fragte sie streng. „Zu Aurrellie!“, sagte Walter frei heraus. Frederike wurde rot, „Und du Simone?“
„Mal überlegen…wie wärs mit in mein Zimmer?“, fragte sie gereizt, „Du brauchst uns hier unten doch sowieso nicht oder?“
Dann gingen die beiden einfach. Simone ging erst hoch dann rief sie Richard an.
Er versprach sie gleich abzuholen, also schlich sich Simone raus und wartete auf ihn.

Sie musste nur 10 Minuten auf ihn warten. Er kam, auf einem Motorrad… „ !“, sagte Simone, wobei sie nicht wusste ob sie sich jetzt freuen sollte oder nicht. Das Motorrad sah nach Abenteuer aus, aber ihr war momentan nicht wirklich nach Abenteuer zu Mute.
„Steig auf!“, sagte er, „Oder bist du dir etwa zu fein? Das passende Outfit hast du ja schon mal nicht an…“
„Weiß ich etwa, dass du mich auf so einer…Höllenmaschine abholst?“ Sie lächelte gezwungen. Keiner ihrer bisherigen Freunde hatte sie so angeholt, aber wen wunderte es…
„Ich will ja nicht mit dir nur durch die Gegend fahrn!“, sagte er, was Simone ungemein beruhigte, „War grade bei nem Kumpel. Wir fahren schnell zu mir, damit ich das Teil abstellen kann und dann überlegen wir was wir machen. Was sagst du?“
„Klingt gut!“, antwortete sie und stieg schließlich widerwillig auf.
Nachdem sie ein bisschen unterwegs waren stellte Simone jedoch fest, dass das gar nicht so übel war und als sie bei Richard ankamen war sie fast ein wenig enttäuscht, als sie absteigen musste. „Ich hab dich noch gar nicht richtig begrüßt!“, stellte er fest, nahm den Helm ab und
Gab ihr einen langen zärtlichen Kuss „Worauf hast du Lust Mönchen?“ Simone musste lachen.
„Was?“
„Der Name gefällt mir!“
„Dann nenn ich dich jetzt immer so!“
„Wollen wir…es klingt jetzt vielleicht ein bisschen kitschig aber wollen wir an den See im Park gehen. Der ist sehr schön!“
„Okay. Gehen wir an den See!“, sagte Richard.
„Es ist dir nicht zu langweilig oder so?“
„Nein ist es nicht!“
Die beiden liefen zum See und setzten sich ins Gras unter eine Linde. „Wir können auch was anderes machen!“, meinte Simone vorsichtig. „Nein. Mönchen ich hab doch gesagt es ist schön hier!“ Er legte seine Hand auf ihre und strich sanft darüber. Simone fühlte sich wohl. Alle ihre Exfreunde hatten das schon gemacht, aber niemand von ihnen hatte es auch wirklich so gemeint. Bei Richard war das etwas ganz anderes, das Gefühl unterschied sich in so vielen
Punkten von früher. Simone kam sich bei diesen Gedankengängen richtiggehend albern vor, aber sie musste darüber nachdenken, es ging nicht anders…
„Du bist so mit Schmuck behängt!“, sagte Richard, „Das sieht schön aus, aber du bräuchtest das eigentlich nicht um hübsch zu sein!“
Man konnte förmlich spüren wie Simone errötete. „Danke Richard!“, sagte sie, „Du musst mir keine Komplimente machen, damit ich dich liebe. Das tu ich auch so!“ „Hab ich was falsch gemacht?“, fragte er verwirrt. „Nein sorry, ich bin das einfach nicht gewöhnt, dass…die Komplimente ernst gemeint sind.“
„Dann wurde es aber höchste Zeit das du mich kennengelernt hast!“
Sie küsste ihn zärtlich. Sie wusste nicht wie lange sie noch am See saßen, auf jedem Fall nicht allzu lange denn bald wurden die beiden gestört.
Es war jedoch eine eher angenehme Störung. „Hi Schwesterherz!“, sagte Walter, der Hand in Hand mit einer jungen Frau vor ihnen stand. Das war also Aurrellie, Walter hatte anscheinend wirklich Geschmack. Aurrellie war ein bisschen kleiner als Walter, schlank, hatte dunkelblondes langes Haar und wunderschöne smaragdgrüne Augen. „Allo!“, sagte sie, „Du bist also Simone! Walter ´at mir schon vill von dirr ersählt!“
„Natürlich nur gutes!“, wand er gleich ein, „Und du bist also der Freund meiner Schwester!“
Richard schaute unsicher zu Simone. „Keine Sorge!“, lachte sie und gab ihm einen Kuss, „Walter ist so ziemlich der einzige aus meiner Familie der zu mir hält. Mien Vater auch manchmal, kommt auf seine Laune an, aber meistens schon!“
Die vier verbrachten noch einen lustigen Nachmittag zusammen.


Die vier redeten noch stunden lang am See. Nach einiger Zeit sagte
Walter: „Wir zwei gehn jetzt mal wir haben noch was vor.“ Simone sagte:
„Ja okey cui Brüderchen und tschüss Aurrellie bis bald .“ Richard verabschiedete sich auch von Simones Bruder und von Aurrellie.
Simone war schon froh das die zwei weg waren und sagte zu Richard :
„Endlich sind wir alleine!“ und gab ihm einen langen Kuss. Er erwiderte Simones Kuss und sagte: „Mönchen jetzt haben wir noch etwas Zeit nur für
uns zwei!“ und küsste sie weiter. Simone sagte: Ja endlich sind die zwei weg!“
und sie ließ sich weiter küssen. Sie genoss die Nähe sie war so glücklich sie
hatte ein Kribbeln im Bauch. Die beiden lagen noch ewig eng umschlungen
auf der Wiese und küssten sich .Dann fragte er: „Wollen wir baden gehn Mönchen??“ „Was? Ist das dein Ernst du willst jetzt baden?!“ Dann trug er Simone ins Wasser küsste sie und schmiss sie ins Wasser die beiden küssten sich im Wasser. Richtig niedlich.

Nach 2 Stunden wurde es dunkel und die beiden trockneten sich wieder ab.
Simone sagte ich muss jetzt nachhause und gab ihm noch ein Abschiedskuss. Dann rannte sie zur Villa und schlich sich wieder nach oben in ihr Zimmer. Frederike hatte zum Glück noch nichts gemerkt. Sie legte sich ins Bett und lass noch etwas in einem Buch. Dann legte Simone sich schlafen. Sie träumte von den wunderschönen Ausflug mit Richard heute mit dem Motorrad und das wunderschöne Picknick am See und das lustige, schöne baden. Simone war total glücklich verliebt. So verliebt war sie noch gewesen- nie sie hätte sie vor Freude los schreien können weil sie so glücklich war. Am nächsten Morgen bekam Simone eine Sms von Richard: "Mönchen hoffe du hast gut geschlafen meine süße ich vermisse dich schon ich liebe dich“, schrieb er.
Simone war so glücklich sie schrieb zurück und sagte ihm: „Ja hab gut geschlafen und ich vermisse dich auch so sehr ich liebe dich!“ Dann zog sie sich um dann ging sie fröhlich nach unten zum Frühstücken.


Guten Morgen ihr lieben!“, meinte sie fröhlich. „Morgen Schatz…“, erwiderte Frederike ein wenig verwirrt. Susanne saß deprimiert am Tisch und starrte auf ihren Toast. „Was hast du denn Schwesterherz?“, erkundigte sich Simone, bekam jedoch nur einen bösen Blick zurück. „Leonardos Eltern können am Hochzeitstermin nicht kommen, also haben wir die Hochzeit um 2 Wochen nach hinten verschieben müssen!“, erklärte Frederike und reichte Simone die Butter. „Oh“, meinte diese, „Naja…dann hast du noch 2 Wochen mehr Zeit um dir in Ruhe dein Hochzeitskleid auszusuchen. Sies mal von der positiven Seite!“ Unbekümmert bis sie in ihr Brötchen. Heute konnte sie nichts und niemand verärgern. Der gestrige Tag hatte einfach große Spuren hinterlassen. „Papa kommt heute von seiner Geschäftsreise zurück!“, sagte Frederike beiläufig. „Super!“, strahlte Simone.

„Und da ist er auch schon!“, sagte eine tiefe Stimme. Simones Vater betrat den Salon. Simone sprang sofort auf und fiel ihm in die Arme. „Hab dich vermisst!“, flüsterte sie. „Und ich dich erst meine Eisprinzessin!“, sagte er lächelnd. Danach gab er Frederike einen zärtlichen Kuss und meinte: „Du siehst heute hinreißend aus Schatz!“ „Danke“, antwortete sie und Simone glaubte sie erröten zu sehen. Er versuchte sein Glück auch bei seiner ältesten Tochter, doch von Susanne bekam er nur einen kurzen Kuss auf die Wange bevor sie weiter schmollte.
„Wo ist Walter?“, fragte Friedrich interessiert. „Aurrellie!“, meinte Simone knapp , dann nahm sie einen Schluck Saft und grinste. „Aha. Und du, hast nach Markus immer noch niemanden gefunden?“ Simone verschluckte sich fast, sie musste husten. „Nein…“, sagte sie leise, wusste allerdings schon, dass ihr Vater ihr im Stillen nicht glauben wollte.
Beim Frühstück erzählte er noch ein bisschen von der Geschäftsreise und dann wollte er Simone zum Training begleiten.

Die beiden waren in der Eishalle. Simone strengte sich besonders an für ihren Vater. Friedrich lächelte, da seine Tochter wirklich glücklich aussah. Irgendwann war sie jedoch so ausgepowert, dass sie sich erstmal zu ihrem Vater setzte und den Kopf gegen seine Schulter lehnte. „Du liebst das Eis ja ganz schön!“, lächelte er. Simone nickte. „Aber noch mehr liebe ich Richard“, setzte sie in Gedanken hinzu. Sollte sie ihrem Vater davon erzählen?
Es war jetzt 17:30 Uhr und Simone begann schon sich für nachher fertig zu machen. Sie duschte, steckte sich die Haare hoch, das alles dauerte natürlich. Doch das war alles nicht genug, denn dann kam die große Kleiderfrage, was sollte sie heute Abend anziehen???
Simone probierte ihren halben Kleiderschrank an bevor sie sich schließlich für ein schlichtes schwarzes, knielanges Abendkleid entschied. Es sollte ja nicht so aussehen, als ginge sie in die Oper also legte sie auch nicht ganz so viel Schmuck auf sondern trug nur ihre Lieblingsohrringe und eine einfache silberne Kette.
Jetzt war es viertel vor 7 und langsam aber sicher begann die Unruhe in ihr zu wachsen.
Ihre Eltern standen unten an der Treppe, als sie runterkam. „Wie schön du aussiehst!“, strahlte Friedrich. „Sie könnte schöner aussehen!“, meinte Frederike kühl, „Aber dieser Arbeitersohn hat anscheinend ihre Ansprüche schon gesenkt!“
„Schatz!“, sagte Friedrich streng.
Pünktlich auf die Sekunde klingelte Richard an der Tür. Simone öffnete sofort.
„Hi Schatz!“, strahlte sie und küsste ihn zärtlich. Frederike missfiel dies natürlich, sie verlieh ihrer Unzufriedenheit mit einem Schnauben Ausdruck. „Hallo Mönchen!“, sagte Richard.
„Guten Abend Herr und Frau von Altenburg!“ Er reichte beiden die Hand.
„Gräfin von Altenburg!“, lächelte Frederike kühl, als sie seinen Händedruck kurz erwiderte,
„Auf den Titel lege ich sehr wert!“
„Aber der ist heute Abend nicht so wichtig Schatz!“, meinte Friedrich. Er warf Richard ein Lächeln zu. Die vier gingen in den Salon. Dort kam Richards Aufmachung richtig zur Geltung, er hatte sich wie es schien richtig Mühe gegeben und von seinem Ersparten einen schwarzen Anzug gekauft. Simone setzte sich neben ihn und grinste ihre Mutter an. Die erste Hürde war also schon mal überwunden aber die nächste folgte zugleich.
Richard hatte in seinem ganzen Leben noch nie ein Fünfgängemenü gegessen und die Tischmanieren die mit diesem Menü verbunden waren kannte er ebenso wenig. Die Vorspeise war noch kein Problem für ihn, doch wie es sich Simones Mutter wahrscheinlich erhofft hatte versagte er jämmerlich beim Hauptgang. Besonders mit den jeweiligen Getränken und deren Trinkgefäßen tat er sich schwer. Die Konversation hielt sich auch in Grenzen, so dass die Stimmung allmählich unter den Tiefpunkt sank, was tatsächlich noch möglich war.

Friedrich lockerte die Stimmung immer mal auf aber einen richtigen Erfolg konnte man nicht feststellen. Schließlich kam die Krönung des Abends. Richard schenkte sich in das Champagnerglas Wein ein, was Frederike wieder einmal missbilligte. „Herr Steinkamp“, presste sie heraus und Richard sah sie verdutzt an, ihm war der Fehler natürlich nicht bewusst, „Trinken sie doch bitte den Rotwein aus dem passenden Glas!“
Einen Moment lang überlegte Richard, die röte steig ihm ins Gesicht doch dann schenkte er sich den Wein tatsächlich ins richtige Glas ein und nahm einen Schluck.
„Natürlich, Gräfin von Altenburg!“, meinte er (wobei er das Wort Gräfin am meisten betonte) und lächelte sie an. Frederike war sichtlich irritiert und Simone musste sich das Lachen verkneifen. Über Friedrichs Lippen huschte tatsächlich auch ein kleines Lächeln.

Den restlichen Abend über stand Simones Mutter kurz vorm Explodieren, was sie auch tat nachdem Richard sich verabschiedet hatte. „Wir sehn uns morgen ja?“, fragte er Simone, die nickte und ihm einen Kuss gab. „Und wir telefonieren nachher noch mal!“, flüsterte sie ihm zu. Er gab Frederike die Hand und grinste: „Danke für den netten Abend Gräfin von Altenburg. Ich habe heute wirklich etwas dazugelernt!“ Dann verließ er die Villa und die Diskussionen begannen.

„Er ist so….“, setzte Frederike an. „Mama sag nichts!“, meinte Simone nur, „Er ist wahnsinnig lieb und er hat dir nichts getan. „Ja die wahnsinnig lieben kennen wir ja zu genüge nicht?“, antwortete sie gereizt, „Simone er kann dir nichts bieten!“
„Vielleicht ist es mir ja egal, was er mir bieten kann!!“
„Schluss ihr beiden!“, meinte Friedrich, „Schatz er macht auf mich einen guten Eindruck und darüber diskutiere ich auch nicht. Wenn Simone mit ihm zusammen sein will, dann soll sie es sein! Ich geh jetzt schlafen! Wenn ihr wollt könnt ihr euch jetzt weiter streiten!“ Er ging hoch ins Schlafzimmer. Frederike folgte ihm, jedoch nicht ohne Simone noch einen viel sagenden Blick zuzuwerfen.

Später lag Simone in ihrem Bett und telefonierte mit Richard, allerdings nicht lange, da er am Morgen früh raus musste um seinem Vater in der Fabrik zu helfen. Danach würde er Simone vom Training abholen.
Gut, der Abend war alles andere als perfekt abgelaufen, aber man musste doch sagen, dass er ein voller Erfolg gewesen war. Noch nie hatte jemand Frederike so frech und gleichzeitig höflich die Stirn geboten und dass war es für Simone wert mit einem Lächeln einzuschlafen.

Am nächsten Morgen erwachte Simone, weil die Sonne in ihr Zimmer strahle. Dadurch
wurde sie wach und stand auf und zog sich um, steckte sich die Haare nach oben. Sie zog ihre
Ohrringe an ging dann nach unten zum Frühstücken. Simone sagte freudig guten Morgen.
Frederike war immer noch verärgert. Simone machte sich nichts draus .Da kamen Walter und Susanne runter. Die beiden setzten sich neben Simone. Walter lachte Simone nur an .Simone
musste irgendwie zurück lachen als ihr Bruder sie so anschaute.
Nach einer Zeit ging Simone nach oben, holte ihre Trainingssachen, weil sie ja noch Eislaufen musste. Sie machte sich auf den Weg in die Eishalle. Dort angekommen ging Simone in die Umkleide und zog sich um. Sie zog sich ihre Sportsachen an und dann ihre Schlittschuhe.
Sie ging auf Eis, drehte ein paar Runden zum aufwärmen.
Dann drehte sie ein paar Pirouetten auf dem Eis, lief ihre Kür ein paar mal durch. Nach zwei Stunden ging Simone in den Ballettraum sie hatte nämlich noch Ballett bei Susen.
Simone hatte alle Übungen perfekt geschafft. Nach einer Stunde Ballett war sie endlich fertig sie zog sich noch um.
Sie machte sich die Haare richtig, schminkte sich noch ein bisschen. Draußen wartete Simone. Nach 5 min war Richard da. Er kam mit dem Motorrad angefahren. Simone setzte sich zu ihm aufs Motorrad. „So wo sollen wir jetzt hinfahren Mönchen? Sollen wir zu mir fahren ?“, fragte Richard Simone. Simone antwortete:“ Ja Oke.“ Die beiden fuhren zu ihm nachhause. Sie stiegen ab und gingen ins Haus hinein.
„So was sollen wir jetzt machen?“ fragte Richard Simone. „Hm keine Ahnung ich will
gefüttert werden!“ lachte Simone. „Hm na dann Mönchen was wollen wir den essen?“ „Keine Ahnung. Was hast du denn so da??“ „Wie wärs mit Spagetti?“ „Ja das hört sich doch
gut !“an sagte Simone. „Dann mach ich uns Spagetti Bolognese!“

Nach einer halben Stunde saßen die zwei am Tisch und aßen gemeinsam Spagetti. Nach dem Essen knutschten die beiden noch im Wohnzimmer auf dem Sofa rum. Zärtlich küssten sie sich. Sie redeten noch über den verstrichenen Abend und mussten
viel lachen - besonders über Frederike.
Benutzeravatar
broken heart shipper
Mitglied der Familie Steinkamp
Mitglied der Familie Steinkamp
 
Beiträge: 294093
Registriert: 03.2008
Geschlecht: nicht angegeben

Re: Familie Steinkamp - Aller Anfang ist schwer

Beitrag#2von broken heart shipper » 19. Apr 2009 17:37

Irgendwann gegen 9 wollte Richard Simone nach Hause bringen. Doch als die beiden an der Villa ankamen erlebten sie eine Überraschung. An die Haustüre hatte Simones Vater tatsächlich ein Schild geklebt auf dem stand: „Mama und ich gehen heute aus. Es kann spät werden. Schlaf gut Simone, Papa.“
„Dein Vater ist richtig fürsorglich.“
„Ja ist er. Mir kommt da grade eine Idee.“
„Was denn?“
„Magst du noch ein bisschen mit hoch kommen? Meine Eltern sind weg, Walter ist garantiert bei Aurrellie und Susanne…die schmollt wahrscheinlich oder heult sich bei ihrem Verlobten aus.“ Simone setzte den „Mönchenblick“, so wie Richard ihn nannte, auf.
„Klar komm ich noch mit hoch!“, antwortete er. Die beiden gingen in Simones Zimmer.
„ …nett…hast dus hier!“, meinte Richard beeindruckt als er Simones Schminktisch entdeckte auf dem sich alle möglichen Cremes und allerlei andere Schminkutensilien tummelten.
„Benutzt du die alle?“; fragte er unsicher.- „Würde ich sie sonst besitzen?“
„Du brauchst doch kein Schminkzeug um schön zu sein.“
„Schatz…diese Sachen sind jeder Frau heilig!“, lachte sie, „Ich benutz die doch nicht alle auf einmal!“
„Okay…“ Er ließ sich auf ihr Bett sinken, wobei er sich weiter im Zimmer umsah.
Simone setze sich zu ihm lächelnd über sein Erstaunen. „Du bist tatsächlich keine verwöhnte Adelstochter!“, meinte er schließlich, „Und auch keine Zicke. Wäre dein Zimmer komplett rosa würde ich mir jetzt Sorgen machen…“
„Tja so bin ich nun mal nicht! Willst du einen Schluck Wein?“
„Ne lass mal lieber. Obwohl, mit den Gläsern kenn ich mich jetzt aus.“

Eine Weile saßen sie stillschweigend da.
„Willst du heute Nacht hier bleiben?“, fragte Simone plötzlich, „Meine Eltern sind doch Essen und das kann noch dauern... außerdem muss ich sonst sooo oft an dich denken, dass ich nicht einschlafen kann!“
„Überredet!“
„Super!“. Sie küsste ihn zärtlich vor Freude.
Richard griff nach einem Kissen und drückte es deiner Freundin ins Gesicht.
Simone konterte sofort und bald war eine wilde Kissenschlacht zwischen den beiden ausgebrochen.
Sie endete damit, dass beide vollkommen erschöpft händchenhaltend nebeneinander lagen und lachten. „Oh je wenn das deine Mutter sehn würde. Hat eigentlich je ein junger Mann dein Zimmer betreten, auch wenn nur für eine Kissenschlacht?“
„Ja aber nur die die sie für mich ausgesucht hat.“ Sie kuschelte sich an ihn, es war jetzt 10.
„Ich geh mich dann mal umziehn“, lächelte sie und verschwand ins Bad, wo sie erstmal ihr unentwegt grinsendes Gesicht betrachtete. Heute übernachtete Richard das erste Mal bei ihr,
wie sie sich auf das Gesicht ihrer Mutter am nächsten Morgen freute!
Nachdem sie ihre Haare gekämmt und sich abgeschminkt hatte zog sie sich ihr Nachthemd über, dann öffnete sie die Badezimmertür. Richard hatte es sich schon gemütlich gemacht.

„ !“, grinste Richard, „Jetzt siehst du noch schöner aus!“
„Schleimer“, witzelte sie bevor sie zu ihm unter die Decke kroch.
Er küsste sie zärtlich, die beiden kuschelten ein wenig. Simone genoss dies sehr, Richard gab ihr ein…fast unbeschreibliches Gefühl, sie fühlte sich richtig geborgen.
Sie lagen noch eine Weile küssend da bis Richard nicht nur ihre Lippen schmeckte sondern auch plötzlich ihren Hals. Simones Herz machte einen Sprung als seine Hand unter ihr Nachhemd glitt und es hoch schob. Wie ein Blitz schnellte ein Kribbeln durch ihren Körper.
War es jetzt schon soweit? Sie zuckte leicht zusammen. „Hab ich was falsch gemacht?“, fragte Richard erschrocken.
„Nein, nein hast du nicht.“ Sie küsste ihn leidenschaftlich.
Dann ging plötzlich alles ganz schnell.
Richard küsste ihren gesamten Körper und Simone fühlte sch unglaublich wohl dabei, das hatte sie schon lange nicht mehr getan. Er ging unglaublich zärtlich mit ihr um.
Irgendwann öffnete er ihren BH und kurz darauf schliefen sie miteinander.
Beide genossen ihr erstes gemeinsames Mal sehr.

Später lagen die beiden noch aneinandergekuschelt in Bett.
„Hats dir gefallen?“, fragte Richard unsicher.
„Sehr sogar. Das war wunderschön Schatz. Und ich glaube ich könnt mich dran gewöhnen!“
Simone grinste, „Nein im Ernst ich kann mich nicht erinnern jemals so was schönes erlebt zu haben!“
„Ich könnte mich da aber wirklich dran gewöhnen!“, lachte Richard und strich ihr sanft eine Haarsträhne aus dem Gesicht, „Du bist wunderschön!“
„Danke…“
Sie küssten sich nochmals leidenschaftlich.
Plötzlich setzte sich Simone frech grinsend auf Richard und warf ihre Haare zurück.
„Was wird das denn jetzt?“, grinste Richard.
„Ich dachte du könntest dich dran gewöhnen!“, antwortete sie verführerisch. Er liebkoste ihr Dekoltee.

Unten öffnete sich die Tür. Frederike und Friedrich kamen nach Hause. Sie gingen auch gleich nach oben.
„Ich schau noch mal kurz nach Simone ja?“, meinte Frederike leise, dann gab sie ihrem Mann einen Kuss und öffnete vorsichtig Simones Schlafzimmertür. Sie traute ihren Augen nicht bei dem was sie sah.

Simon erschrak fürchterlich als sie ihre Mutter erblickte, was allerdings nichts war im Gegensatz zu Frederikes Gesichtsausdruck. Schnell zog sie die Bettdecke vor sich.
„Guten Abend Frau von Altenburg“, meinte Richard peinlich berührt.
„Raus!“, schrie Frederike, „Verlassen Sie sofort meine Villa! Raus hier!“
Richard warf einen verwirrten Blick auf Simone, die förmlich wie eine Tomate glühte.
Hätten blicke töten können…Frederike sah ihn wütend an. Er stand auf und zog sich an. Simone zog sich schnell ihren BH wieder an. Am Arm zog Frederike Simones Freund nach unten. „Wagen Sie es nie wieder…“
„Mutter du kannst nicht einfach meinen Freund ran
Benutzeravatar
broken heart shipper
Mitglied der Familie Steinkamp
Mitglied der Familie Steinkamp
 
Beiträge: 294093
Registriert: 03.2008
Geschlecht: nicht angegeben


Zurück zu "Siri Geschichten"



Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast